Arbeitskreis Freizeit, Kultur, Soziales der Lokalen Agenda 21 Edingen-Neckarhausen
  Lokale Agenda - Was ist das überhaupt?
 
1992 fand in Rio der große UN-Gipfel für Umwelt und Entwicklung statt. Dort wurde ein Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert verabschiedet, die „Agenda 21“.

Die Kommunen der Welt wurden aufgefordert, in Lokale Agenda 21-Prozesse einzutreten. Dabei soll jede Gemeinde unter dem Motto „Global denken – lokal handeln“ die Leitidee der Nachhaltigkeit umsetzen.

Im September 2002 fand in Johannesburg der UN-Weltgipfel zur Nachhaltigen Entwicklung statt.

Nachhaltigkeit bedeutet, dass immer nur so viele Ressourcen verbraucht werden, wie wieder nachwachsen. Einfach gesagt heißt das, dass wir Menschen nicht auf Kosten der Umwelt, der ärmeren Länder und kommender Generationen leben dürfen. Derzeit ist es aber so, dass 20 % der Weltbevölkerung in den reichen Staaten 80 % der Ressourcen der Welt verbrauchen– ein dramatischer Zustand, der weder unter Umwelt- noch Gerechtigkeitsgesichtspunkten vertretbar ist. Eine Veränderung des Lebensstils, vor allem in den Industrieländern, ist also dringend nötig.

Wichtige Säulen des Agenda-Prozesses sind Ökologie – Ökonomie- Soziales. Eine wirksame nachhaltige Politik kann nur unter Berücksichtigung dieser drei Bereiche umgesetzt werden. Wichtiges Element der Lokalen Agenda 21 ist auch die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Sie sollen gemeinsam überlegen und umsetzen, was in ihrer Gemeinde geschehen soll, um die Gemeinde in Richtung Nachhaltigkeit zu verändern.

Auch in politische Entscheidungsprozesse und das Verwaltungshandeln sollte die Lokale Agenda 21 eingebunden werden.

Inzwischen haben 6.416 Kommunen in 113 Ländern beschlossen, die Lokale Agenda 21 umzusetzen.  In Deutschland sind es 2.291 Gemeinden, davon in Baden-Württemberg 324. Edingen-Neckarhausen ist eine davon.

 

 
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